Zum Padel-Special hat sich Tennisfreunde 24 wieder mit Stefan Dittrich von The Court Company getroffen.
Andy:
Stefan, Es ist schon länger her seitdem wir uns getroffen haben. Wie geht es Dir?
Stefan:
Hallo Andy, bestens. Ich bin gerade vom World Padel Summit aus Barcelona gekommen und bereite die nächsten Projekte vor.
Andy:
Was steht denn so als nächstes an? Dürfen wir da mehr erfahren?
Stefan:
Neben den Anlagen bei einigen Tennisvereinen werden wir im Oktober die nächste Location unseres Partners PadelBOX beginnen. Dazu kommen Anlagen in Bayern, Hessen und Thüringen.
Andy:
Hört sich gut an. Man sieht also, dass Padel als Sportart wächst.
Stefan:
Genau. Es ist nur eine Frage der Zeit bis in Deutschland 4-stellige Courtzahlen erreicht werden. Man merkt alleine in den Anfragen, dass Know How vorhanden ist. Früher mußte man noch erklären, dass wir keinen Pool für Wassersport bauen, jetzt wird in der ersten Anfrage direkt nach Art des Courts, Kunstrasenqualität und Service gefragt. Das erleichtert die Arbeit der Sales-Teams extrem.
Andy:
Wie sieht es mit der Konkurrenz auf dem Herstellermarkt aus?
Stefan:
Deutschland ist der aufstrebende Padel Markt in Europa. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten bei allen Herstellern. Hier ist aber auch der Kunde gefragt. Er sollte ganz genau prüfen was der Hersteller anbietet und welchen Service er bietet. Am Besten schaut er sich Referenzprojekte an.
Andy:
Wie siehst du die weitere Entwicklung beim Courtbau?
Stefan:
Ich gehe davon aus, dass sich die Qualität der Courts und auch der Arbeiten weiterentwickelt. Die Kunden in Deutschland sind, was das angeht sehr sensibel, was für uns positiv ist, da wir alle weiter an uns und unserem Anspruch arbeiten müssen. Auch wird es neue Möglichkeiten der Untergrundbearbeitung geben und auch die Möglichkeit Podeste für Courts aufzustellen um sich die Erdarbeiten zu sparen wird immer weiterentwickelt. Die Finanzierung der Courtprojekte wird auch durch die Bekanntheit des Sports erleichtert, so dass nicht nur Leasingunternehmen, sondern auch Banken einfacher für das Thema begeistert werden können. Der Padel-Cluster, in dem unser Hersteller afpcourts führend ist, in Spanien entwickelt gerade eine ISO-Norm für Padel Courts. Dieser Standard wird mehr Sicherheit, aber auch hoffentlich schnellere Genehmigungen bei Bauanträgen und Förderanträgen bringen.
Andy:
Und die Entwicklung des Sports allgemein?
Stefan:
Die Qualität entwickelt sich gerade sehr schnell. Auf Grund der höheren Anzahl Courts spielen immer mehr Menschen Padel. Auch haben diese mehr Möglichkeiten zu trainieren. Auch gibt es immer mehr Turniere bei denen sogar auf Grund des Niveaus ausländische Spieler teilnehmen. Hier sehen die Zuschauer lange Ballwechsel und spektakuläre Aktionen. Das Schöne ist auch, dass es in allen Altersklassen Wettkämpfe auf hohem Niveau gibt. In den Hallen die wir betreuen sehen wir oft, dass Neulinge mit sehr viel Spaß an den Sport herangehen und nach kurzer Zeit dann in den Teams integriert mitspielen können.
Andy:
Vielen Dank für die aktuellen Einblicke.